Meine Rezensionen schreibe ich immer während des Lesens, da für mich die ersten, direkten und ungeschönten Reaktionen auf Handlungen im Buch von großer Bedeutung sind. Ich lasse ein Buch niemals sacken und wenn ich die letzte Seite gelesen habe, ist auch meine Rezension so gut wie fertig.

Durch dieses unmittelbare Festhalten meiner Empfindungen, Gedanken und Gefühle kann es in diesen durchaus etwas leidenschaftlicher und direkter werden, weil ich meine Begeisterung genauso ungefiltert und ungeschönt teile, wie meine Abscheu. Ich kann sofort in Liebe für eine Protagonistin oder einen Protagonisten entbrennen, wie ich sie auch von einer Sekunde zur anderen hassen kann und genau diese Empfindungen finden ihren Weg in meine Rezensionen. Anders funktioniert es für mich nicht, da jeder Tag, jede Stunde zwischen lesen und rezensieren, meine Empfindungen verwässert und ändert. Diese Art zu rezensieren führt dann auch gerne dazu, dass meine Rezensionen etwas länger ausfallen, da sie sich immer auf einzelne Szenen im Buch, sowie auf einzelne Aussagen und Handlungen der Protagonist*innen beziehen.

Ich schreibe, was ich aktuell beim Lesen empfunden habe und wie die Situation, die Aussagen und die Handlungen auf mich wirkten. Um Spoiler zu vermeiden, umschreibe ich gerne was ich wahrnehme, wodurch meine Rezensionen notgedrungen etwas kryptisch ausfallen.

Ihr bekommt keine wissenschaftliche Abhandlung von mir und auch keine „durchrecherchierte“ und mit Belegen untermauerte Rezension. Was Ihr erwarten könnt, ist eine ehrliche Meinung, die ich in einem gewissen Rahmen auch begründe.

Wenn das für Euch interessant klingt, dann wünsche ich Euch viel Spaß beim Lesen meiner Rezensionen und bitte an dieser Stelle alle Schreibenden, das bei einer Rezensionsanfrage zu beachten.