Gefährliches Milieu Hamburg

von Magdalena Fritz

Klappentext:
Der Ermittler Danil Sorokin und Staatsanwalt Dr. Johannes Wagner sind in jeder Hinsicht das perfekte Team. Bis zu dem Tag, als die hinterhältige Tat eines undurchsichtigen russischen Geschäftsmannes die Partnerschaft der Männer auf den Kopf stellt.

Bei dem Versuch, den Tod an einer Journalistin aufzuklären, werden die beiden auch noch persönliche Krisen bewältigen müssen und es schwer haben, im turbulenten Milieu Zeit für sich zu finden.

Bild: © Buchsüchtig
Coverbild: © MAIN Verlag

Meine Meinung:
Der zweite Teil der „Hamburg“ – Reihe war für mich genauso spannend, wie der erste. Mich haben nur die Grammatikfehler gestört. „Denn dass er mich mit nach Russland nimmt, muss ich unbedingt zu verhindern.“ Das „zu“ ist eindeutig zu viel. So etwas gab es noch ein paar Mal. „Den Tisch“ statt „dem Tisch“. „…an mich verging“, statt „…an mir verging“. „… verwenden kann“ statt „…verwendet werden kann.“ Dass das bei einem Verlagsbuch passiert, finde ich sehr schade. Ich habe mir nicht alles notiert, was mir so aufgefallen ist. Aber es kam an einigen Stellen zu grammatikalischen Stolpersteinen, die sich durch das gesamte Buch zogen. Leider waren es nicht gerade wenige, denn bei einem oder zwei Fehlern wäre es mir egal gewesen, aber so störten sie meinen Lesefluss doch sehr.

Ansonsten mochte ich das Buch genauso gerne, wie den ersten Teil. Vielleicht sogar ein bisschen lieber, gerade im Hinblick auf den Schluss.
Danil und Johannes sind nach wie vor Charaktere die ich mit Genuss lese und deren Beziehung zueinander mir gut gefällt.

Vor allem Danil hat es mir angetan. Er ist stärker, als er auf den ersten Blick wirkt und auf keinen Fall der verschüchterte, ängstliche Typ, als den man ihn vielleicht sehen könnte.

Auch wenn Johannes in ihrer Beziehung eindeutig den führenden Part übernimmt, ist Danil keinesfalls jemand der verängstigt oder eingeschüchtert ist, was er auch im Verlauf der Geschichte immer wieder bewiesen hat. Johannes ist teilweise fast fies zu Danil, aber ich hatte nie den Eindruck, dass er ihn dabei aus den Augen verliert. Ganz im Gegenteil. Als Danil Johannes braucht, ist er auch für ihn da. Selbst wenn ich mir da teilweise etwas mehr Einsatz von Johannes Seite gewünscht hätte. Aber ich bin da wohl etwas zu romantisch und idealistisch.

Erscheinungsdatum: 17. November 2017 im MAIN Verlag
Seitenzahl Taschenbuch: 288 Seiten