von Nathan Jaeger

Klappentext:
Band 1 – Steven
Der Schlittschuhverleih seines Onkels bietet dem Jurastudenten Steven Waldberg eine gute Möglichkeit, in den Wintermonaten, neben seinen spärlichen Vorlesungen, etwas anderes zu tun, als auf dem Bauernhof seiner Großmutter zu versauern. Immerhin bedeutet der Job auch Ablenkung von seinem frischen Ex Sandro. Ein namenloser Quickie, ein arroganter Rüpel, kreischende Kinder und die eisigen Temperaturen erleichtern der amtlich anerkannten Frostbeule jedoch nichts, im Gegenteil. Der Namenlose erweist sich als Mistkerl, der Arrogante mutiert zum Schutzengel, und beide verwirren Steven zusehends. Während er dem einen mit wachsender Angst begegnet, schleicht sich der andere in sein gebrochenes Herz. Finstere Blicke, Zurückweisungen und Unnahbarkeit sind die Antworten auf Stevens Gefühle – bis ihm der Kragen platzt und man ihn maßlos überrascht.

Bild: © Buchsüchtig
Coverbild: © Nathan Jaeger

Meine Meinung:
Ich habe die Geschichte in einem Atemzug durchgelesen, da sie so wunderbar spannend und fesselnd geschrieben ist, ohne dabei reißerisch mit dem Thema umzugehen. Vielmehr hat Nathan Jaeger es sehr behutsam und feinfühlig umgesetzt, was ich als sehr angenehm empfand.

Hier wurde über eine Thematik geschrieben, die meiner Meinung nach, immer noch zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Nicht nur in Büchern, sondern leider auch generell. Unwissenheit und Halbwahrheiten, lassen viele Menschen ängstlich und verwirrt auf das Thema reagieren und machen es den Betroffenen nur unnötig schwer. Dabei muss das nicht sein, da es nichts ist, was man sich aussuchen kann. Und schon gar nicht etwas, dass gefährlich oder gar unnormal ist.

Die beiden Hauptprotagonisten habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen, da sie beide wirklich sehr sympathisch und süß sind. Ihr Zusammenspiel war liebevoll und ein bisschen märchenhaft, was ich aber gut fand und gerne gelesen habe. Dazu hat aber vor allem Nathans Stil beigetragen, den ich immer wieder überaus gerne lese, da er flüssig und bildhaft schreibt, ohne dabei reißerisch und vulgär zu werden.

Erscheinungsdatum: 22. August 2019
Seitenzahl Taschenbuch: 262 Seiten