von Magdalena Fritz

Klappentext:
Ein skrupelloser Anwalt und Dom. Kann das gut gehen?

Das Markenzeichen von Strafverteidiger Stefan Salter ist die Gewissenlosigkeit. Kein Wunder also, dass ein eiskalter Typ wie er jede Menge Feinde hat.

Vor Jahren hat Stefan einen süßen Sub namens Renko kennengelernt. Da dieser es nicht schafft, aus einer ungesunden Beziehung auszubrechen, beschließt Stefan, ihm zu helfen. Dass man Renko auf ihn angesetzt hat, ahnt er nicht.

Als ein Mord geschieht, weisen alle Spuren auf Stefan Salter hin, und der Strafverteidiger wird selbst verhaftet.

Bild: © Buchsüchtig
Coverbild: © MAIN Verlag

Meine Meinung:
Ich mochte Stefan Salter von Anfang an und es lag auch weder an ihm, noch an Renko oder Richard, dass ich mich ein wenig durch das Buch quälen musste. Vielmehr lag es hier wieder an den grammatikalischen Untiefen, die mich nicht einfach nur gestört haben, sondern regelrecht nervten. „… behielten sich stets das Recht vor, für mich zu aussuchen.“ Besser wäre es gewesen, hätte dort „…behielten sich stets das Recht vor, für mich auszusuchen“ gestanden. „…spülte seine gewaschenen Haare mit einem fruchtig riechenden Mittel, bis sie ganz weich war…“, statt ‚war‘ müsste es ‚waren‘ heißen.
Ein Verlagsbuch, kein Selfpublisher, und es wimmelt wieder vor Fehlern. Ich bin etwas enttäuscht. Ehrlich, sowas geht nicht. Ein Korrektorat sollte doch eigentlich Fehler beheben. Gerade bei einem Verlagsbuch erwarte ich das einfach. Aber irgendwie scheint das Korrektorat hier nicht besonders gründlich gewesen zu sein. Ich habe nicht alle Fehler einzeln herausgesucht, denn das wäre mir zu aufwändig gewesen.

Das Buch, die Story an sich, mochte ich. Aber ich bin nicht in der Lage, solche Dinge zu überlesen und das schmälerte meinen Lesegenuss bei diesem Buch leider. Dabei ist der Plot wirklich spannend und lockte mich während des Lesens immer mal wieder auf eine falsche Fährte, was ich bei Büchern sehr mag. Es gab Wendungen, wundervolle Charaktere und ansonsten auch alles, was ich von einem Buch will. Aber dieser eine Punkt, dass die Grammatik teilweise haarsträubend war, nervte und ärgerte mich beim Lesen unheimlich. Ich schwankte zwischen drei und vier Sternen, habe mich aber aufgrund der guten Story für die vier Sterne entschieden.

Erscheinungsdatum: 14. Februar 2020 im MAIN Verlag
Seitenzahl Taschenbuch: 304 Seiten