von E. E. Healing

Klappentext:
Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen?
1915 ist der Krieg in vollem Gange. Arne, ein junger deutscher Soldat, wird durch dessen Wirren in die Winterschlacht bei Masuren gespült.
Dort findet er einen anderen jungen Mann, Jurij – ein Russe und eigendlich sein Feind.
Doch Arne entschließt sich, seine Menschlichkeit nicht zu verlieren. Statt ihn zu erschießen, rettet er Jurij, der zitternd und blutend im Schnee liegt, das Leben. Was er nicht ahnt: diese Entscheidung wird ihr gemeinsames Schicksal auf eine Weise verbinden, wie es keiner von beiden für möglich gehalten hätte.

Bild: © Buchsüchtig
Coverbild: © E. E. Healing

Meine Meinung:
Ich mag weder Kriegsgeschichten noch Kriegserzählungen, trotzdem habe ich mich an „Feindesland – Dorogoy“ herangewagt und es nicht bereut. Im Gegenteil, E. E. Healing erzählt hier die Geschichte von Arne, einem deutschen Soldaten, der im Winter 1915 auf Jurij, einen Soldaten aus Russland trifft. Entgegen seinem Befehl tötet er ihn nicht, was beider Schicksale verbindet und besiegelt.

Ich mag beide Charaktere sehr gerne, denn sie sind ganz wunderbar. Ihre vorsichtige Annäherung aneinander, war für mein Empfinden liebevoll und überzeugend beschrieben. Ich habe sehr mit beiden mitgelitten, denn das Schicksal meinte es von Anfang an nicht gut mit den beiden.