Feindesland Band 2 – Ljubimyj

von E. E. Healing

Klappentext:
Februar 1917 …
Arne ist tot, Jurij in einer lieblosen Ehe gefangen. Nichts sehnt er sich mehr herbei, als endlich sterben zu können und im Tod mit seinem Liebsten vereint zu sein. Alles, was ihn noch aufrecht erhält, ist die Sorge um seine Freunde.
Als Vilana schließlich meint, einen perfiden Plan in die Tat umsetzen zu können, fällt das Kartenhaus in sich zusammen. Jurij will sich endgültig das Leben nehmen, um dem Leid ein Ende zu bereiten.
Doch dann beginnt die Februarrevolution. Alles, an das Jurij einst glaubte und das er kennt, wird von einem Moment auf den anderen umgestoßen. Neuer Mut durchflutet ihn und gibt ihm einen neuen Sinn.

Bild: © Buchsüchtig
Coverbild: © E. E. Healing

Meine Meinung:
Man sollte auf jeden Fall Band eins gelesen haben, bevor man Band zwei beginnt. Denn dieser schließt nahtlos an „Dorogoy“ an. Fragen werden geklärt, und das Buch ist genauso mitreißend wie Band eins. Ich habe sehr mit Jurij mitgelitten, und konnte ihn absolut verstehen. Seine Hoffnungslosigkeit hat mir das Herz zerrissen.
Ich habe schon Band eins geliebt. Und Band zwei steht diesem in nichts nach.

Zur Handlung will ich hier nichts sagen, denn jedes Wort würde etwas verraten, was jeder Leser besser selbst „erle(b/s)en“ sollte.

Das gesamte Buch ist sehr emotional, und nimmt den Leser mit auf eine Achterbahnfahrt zwischen, bangen, hoffen, freuen, weinen, lachen und wüten.

Ich habe einige Figuren in diesem Buch regelrecht gehasst. Ihre Handlungen waren nicht einfach nur böse, sondern grausam, dumm und selbstgerecht. „Leben und leben lassen“ ist etwas, das scheinbar nicht jeder umsetzen kann oder will.