Der Junge muss an die frische Luft

von Hape Kerkeling

Klappentext:
Mit »Ich bin dann mal weg« hat er Millionen Leser inspiriert, persönliche Grenzen zu überschreiten. In diesem Buch nun spricht Hape Kerkeling über seine Kindheit; entwaffnend ehrlich, mit großem Humor und Ernsthaftigkeit. Über die frühen Jahre im Ruhrgebiet, Bonanza-Spiele, Gurkenschnittchen und den ersten Farbfernseher; das Auf und Ab einer dreißigjährigen, turbulenten Karriere – und darüber, warum es manchmal ein Glück ist, sich hinter Schnauzbart und Herrenhandtasche verstecken zu können. Über berührende Begegnungen und Verluste, Lebensmut und die Energie, immer wieder aufzustehen.

Bild: © Buchsüchtig
Coverbild: © Piper Verlag

Meine Meinung:
Hape Kerkelings Lebensgeschichte liest sich sehr flüssig. Trotz der, teilweise wirklich traurigen und bedrückenden, Ereignisse, musste ich doch immer mal wieder schmunzeln. Sein Wortwitz, und seine Beobachtungsgabe kommen in diesem Buch ganz wunderbar zum Tragen. Ich bewundere, dass er trotz seiner sehr turbulenten Kindheit, nicht in Zynismus und Eigenbrötlertum abgedriftet ist, sondern sich seinen wunderbaren Humor und seinen Optimismus bewahrt hat.

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten, und auch immer wieder zum Nachdenken angeregt. Wenn man Hape Kerkeling, den Menschen, etwas besser verstehen möchte, ist dieses Buch perfekt geeignet.