Der linke Fuß des Gondoliere

von Jobst Mahrenholz

Klappentext:
Cece, Leo, Pirro. Ein Bootsbauer, ein Gondoliere, ein Träumer.
Drei allerbeste Freunde und ein Pfefferkorn, das alles ändert.
Eine Geschichte um Liebesmodelle, schöne Boote und das unstillbare Verlangen nach Luft.

Bild: © Buchsüchtig
Buchcover: © deadsoft Verlag

Meine Meinung:
Das Buch, die Geschichte hat mich ganz und gar bezaubert, verzaubert und in seinen Bann gezogen ohne mir die Chance zu geben, mich daraus befreien zu können.
Die Sprache, Cece, Leo, Pirro. Ich weiß gar nicht, was oder wen ich mehr liebe. Alles zusammen, alles und jeden auf seine Art, alles und jeden gleichzeitig, aber nichts davon weniger intensiv als das andere. Ich bin hin und weg. Merkt man das? 🙈

Dieses Buch ist ein kleines Juwel in einer unendlichen Flut an Büchern, die einem Leser geboten wird. Die Sprache des Autors ist ein Traum. So voller Leben, dass ich regelrecht das Wasser riechen konnte, den Fisch schmeckte und das Holz unter meinen Finger fühlte, mit Cece, Leo und Pirro gelacht, geliebt und gelitten habe. Er schaffte es spielend mit Worten Bilder zu malen, so dass ich manchmal nicht wusste, ob ich noch lese, oder schon mittendrin bin. Die Story trieb mich regelrecht durch die Seiten.

Nicht in dem Sinne, dass ich es schnell beenden wollte, sondern vielmehr weil ich immer mehr und mehr wissen wollte, nein, musste.
Es war für mich das erste Buch dieses Autors und ich bin ohne allzu große Erwartungen herangegangen, nur um ein Geschenk zu bekommen, dass mich immer noch sprachlos macht.
Es ist wie eine Fabel, wie ein Märchen. Ätherisch, ohne dabei leichte Kost zu sein, denn das ist es definitiv nicht. Es steht so viel zwischen den Zeilen, so viel wird nicht ausgesprochen und gerade dadurch doch gesagt, dass ich einfach nicht anders konnte, als mich Hals über Kopf in diese Worte zu verlieben.
Ich bin sehr glücklich darübergestolpert zu sein. Es gehört für mich auf die sehr kurze Liste meiner Lieblingsbücher.

Info: Das Buch ist inzwischen vom deadsoft Verlag zum MAIN Verlag gewechselt und dort in neuem Gewand erschienen.