Ein Dom & sein Künstler

von Xenia Melzer

Klappentext:
Manchmal findet man den perfekten Mann dort, wo man ihn am wenigstens erwartet …

Martin Carmichael besitzt eine Security-Firma und ist Miteigentümer von Club Whisper. Er ist ein Dom auf der Suche nach dem richtigen Mann und als sein Auto an einer einsamen Straße den Dienst quittiert, denkt er, dass er ihn vielleicht gefunden hat.
Der Künstler Collin Malloy ist talentiert und unbekümmert, aber etwas unsicher. Dennoch hat er ein großes Herz und bietet sofort seine Hilfe an, als er sieht, dass Martin sie braucht. Um sich zu bedanken, lädt Martin Collin zum Abendessen ein, wo die Anziehungskraft zwischen den beiden immer unwiderstehlicher wird.
Aber was wird aus ihrer aufkeimenden Beziehung werden, wenn Martin enthüllt, dass er seine Männer gefesselt, unterwürfig und leidend mag? Ist das etwas, das Collin akzeptieren kann – und vielleicht sogar gerne erforschen möchte?

Bild: © Buchsüchtig
Coverbild: © deadsoft Verlag

Meine Meinung:
Ich hatte mich schon sehr auf dieses Buch gefreut, da mich das Cover völlig umhaute, als ich es das erste Mal sah.
Von der Autorin hatte ich bis dahin noch nichts gelesen und bin neutral an das Buch herangegangen. Die Geschichte an sich ist auch wirklich schön, aber Collin ist anfangs sehr unsicher, was auch in Ordnung ist, mir aber stellenweise ein bisschen too much war. Auch, dass er mit 25 Jahren noch niemals Sex hatte, war für mich etwas unglaubwürdig. Sicher, so etwas gibt es, aber bei ihm kam es mir unnatürlich vor.
Leider war auch der Schreibstil der Autorin nicht zu hundert Prozent mein Ding. Er ist keinesfalls schlecht, aber er zog mich auch nicht völlig in seinen Bann, wie ich es schon bei anderen Büchern erleben durfte. Irgendetwas hat mir gefehlt und ich hatte keine Probleme, das Buch immer mal wieder aus der Hand zu legen, was an sich schon ein Zeichen dafür ist, dass mich das Buch nicht gefangen nahm. Allein wie Martin redet, war für mich nicht seinem Alter und seiner Rolle entsprechend.

Ich weiß nicht wie ich das besser beschreiben soll, aber gerade am Anfang des Buches wirkte er auf mich kein bisschen dominant, sondern eher lieb und harmlos. Und er blieb mir auch leider etwas fremd. Ich hätte mir mehr Persönlichkeit bei ihm gewünscht. Irgendetwas, das ihn interessanter gemacht hätte.

Mehrmals wollte ich das Buch abbrechen, aber irgendwie wollte ich auch wissen, wie es endet. Ich habe es dann auch bis zum Schluss durchgelesen, muss aber leider sagen, dass das meine Meinung, die ich schon nach dem ersten Drittel hatte, nicht änderte. Es war einfach nicht meins. Schade, denn ich hatte mir viel von diesem Buch versprochen.

Erscheinungsdatum: 17. März 2020 im deadsoft Verlag
Seitenzahl Taschenbuch: 300 Seiten