Strom der Hoffnung

von Marc Weiherhof

Klappentext:
Von Schildkröten, Sesambällchen und dem Sinn des Lebens.

Anlageberater Davin hat die Spitze der Finanzindustrie erreicht, dennoch fühlt er sich einsam und droht, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Kurzentschlossen zieht der attraktive Mittdreißiger die Reißleine, kündigt seinen Job und begibt sich auf die Suche nach neuen Lebensinhalten. Im kunterbunten Vietnam begegnet er dem liebenswerten Rikscha-Fahrer Thian, der ihm die Augen für die wirklich wichtigen Dinge öffnet und ihm den Kopf verdreht. Ihre gemeinsame Reise führt sie durch ein Land voller Gegensätze, in dem Reis auf den Straßen getrocknet wird und Motorroller immer Vorfahrt haben.

Spannend, emotional und liebenswert.

Bild: © Buchsüchtig
Coverbild: © Marc Weiherhof

Meine Meinung:
Ich mag den Stil des Autors. Allein deshalb fiel es mir schon leicht, mich in Davin und Thian zu verlieben. So gegensätzlich ihre Leben auch sind, so haben sie doch auch vieles was sie verbindet. Ihre Geschichte liest sich spannend und unterhaltsam, da hier zwei völlig verschiedene Welten aufeinanderprallen. Und das nicht nur geographisch. Wie die beiden es schaffen, ihre beiden Leben in Einklang zu bringen, hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mit ihnen gehofft und gebangt, und konnte mich nur schwer von ihnen trennen.